Archiv Aktuelles

25.03.2011

Stromversorgung eines Kernkraftwerks


Die Sicherheitssysteme von Kernkraftwerken sollen in der Lage sein, das Kernkraftwerk bei Bedarf sicher abzuschalten und die anfallende Nachwärme abzuführen. Diese Sicherheitssysteme basieren dabei weitgehend auf dem Betrieb elektrischer Komponenten, die während des Normalbetriebs des Kernkraftwerks ihren Strom aus dem Generator beziehen.                               

25.03.2011

Kernspaltung und Nachzerfallswärme


Die Energiegewinnung aus Kernkraft beruht auf Prozessen, die sich in den Atomkernen des Brennstoffes abspielen. Als Brennstoff wird das Uranisotop U-235 verwendet. Wesentlich für das Verständnis der Zusammenhänge ist dabei, dass die Atomkerne des Brennstoffes nicht stabil sind, sondern sich durch radioaktiven Zerfall in andere Atomkerne umwandeln.

25.03.2011

Betriebsdaten Fukushima Daiichi


  

(Quelle: Power Reactor Information System (PRIS) - IAEA)

 

25.03.2011

Reaktordruckbehälter, Barrierenprinzip, Sicherheitsbehälter


Hinsichtlich ihrer Relevanz im Rahmen des Sicherheitskonzepts eines Kernkraftwerks kommt Begriffen wie Sicherheitsbehälter (engl.: Containment), Reaktorgebäude oder Reaktordruckbehälter jeweils eine bestimmte Bedeutung zu. Im Folgenden sollen diese Begriffe erläutert werden.
 

01.06.2011

Was ist eine Kernschmelze?


Bei Ausfall der Kernkühlung heizt sich der Reaktorkern lokal auf (zunächst einzelne Brennstäbe) und die Kernzerstörung beginnt mit der Oxidation der Brennstäbe und mit dem Bersten der Brennstab-Hüllrohre bei ca. 900 °C. Als Folge werden die im Brennstab angesammelten leichtflüchtigen Spaltprodukte und Edelgase in den Reaktor freigesetzt. Mit den Brennstäben heizen sich auch die Steuerstäbe auf, die infolge eutektischer Wechselwirkungen ab ca. 1.200 °C zerstört werden. Das abfließende Material lagert sich in tieferen kälteren Kernbereichen wieder an.